Pferdestärke Backnang | Dualaktivierung-Rems-Murr

Sprache / Motivation / Bodenarbeit

 

Wesen und Psyche der Pferde:

 

Die meisten Missverständnisse zwischen Mensch und Pferd entstehen in der Kommunikation und Interpretation. Oft unterschätzt wird auch das Sicherheitsbedürfnis des Fluchttieres Pferd.

 

In der Welt der Pferde geht es darum, wer sagt wann und wohin geflüchtet wird, wo sind die besten Weidegründe und wie kann die Art gesichert werden. 

 

Pferde leben immer im Hier und Jetzt und sind wahre Meister im Wahrnehmen und Erkennen. Sie urteilen nicht und sind geniale Lehrer für Klarheit und Sozialverhalten.

 

Beziehung ist wichtiger als Territorium, der Weg wichtiger als das Ziel. Beweglichkeit ist wichtiger als Strategie, Kooperation wichtiger als Konkurrenz, Gefühl und Intuition wichtiger als Vernunft. Pferde sind immer klar und sehr bestimmt, wenn die Situation es verlangt. 

 

 

 

 

Die Sprache der Pferde:

 

Pferde kommunizieren sehr subtil, überwiegend durch Körpersprache. Laute von sich zu geben bedeutet in der Welt des Beutetiers Pferd oft, ungewollt die Aufmerksamkeit der "Jäger" zu erregen. Ihre Körpersprache ist klar und eindeutig, da sich Pferde immer im Hier und Jetzt bewegen. Sie kommunizieren immer das, was jetzt gerade ist.

 

Als Meister der Wahrnehmung "lesen" sie uns wie wir wirklich sind, auch wenn das oft selbst nicht in unserem Bewusstsein ist. Denn der Mensch ist oft genau das Gegenteil, nicht im Hier und Jetzt und was gerade ist, muss unterdrückt werden. 

 

Der Schlüssel zu guter Kommunikation ist somit, es den Pferden gleich zu tun. Sich bewusst zu sein,wo man steht,  wohin die Reise gehen soll und dies klar und geradlinig zu kommunizieren. Wer die Bereitschaft mitbringt, sich darauf einzulassen und von den Pferden zu lernen, wird eine große Bereicherung erfahren. Es ist leichter als Sie vielleicht denken, denn Ihr Pferd hilft Ihnen dabei als Ihr Spiegel und mit sofortigem Feedback.

   

 

 

Vertrauen


Die "Vertrauensfrage" ist für uns Menschen sehr wichtig! Wir wünschen uns, dass unser Pferd uns vertraut und sind traurig oder sogar wütend, wenn wir feststellen müssen, dass sich unser Pferd lieber auf sich selbst, seine Herde oder den Kumpel verlässt. 

 

Aber wie sieht es denn eigentlich mit unserem Vertrauen in unser Pferd aus?

 

Außer den Kenntnissen über Wesen und Psyche der Pferde ist es wichtig, diese Frage ehrlich für sich selbst zu beantworten. Denn Ihr Pferd spürt Ihr Misstrauen genau. In seiner Welt bedeutet die mit Misstrauen verbundene Anspannung eine vermeintliche Gefahr, die es nicht lokalisieren kann. Denn es weiß ja nicht, dass es selbst die Ursache für Ihre Anspannung ist.

 

Wenn Sie bemerken, dass es bei Ihnen an Vertrauen fehlt, hilft es zu klären, was Sie für sich tun oder verändern können, um Vertrauen zu fassen. Ihr Pferd wird Ihnen sofortige Rückmeldung geben.

 

 

 

 


Wann vertraut mein Pferd mir?

 

Pferde brauchen sichere, ruhige Führung und Klarheit, sowie Bestimmtheit, wenn es die Situation erfordert. 

 

Sie müssen nicht perfekt sein! Es geht darum echt und bei sich zu sein, einen Plan zu haben wohin es gehen soll und eine gute Idee, wenn "Gefahr" droht.

 

Das ist fast so einfach wie es klingt, wenn Sie bereit sind, sich auf sich selbst einzulassen. :-)

 

 

Bodenarbeit

 

Die Kommunikations- und Motivationsübungen finden vom Boden aus statt. Ebenso wie die Übungen zum Grenzen erkennen, Grenzen setzen und die verschiedenen Führungsstile.